SECA-GM (Severe Earthquake Consequence Assessment – Global Modeling Method) ist eine globale Formulierung zur Abschätzung menschlicher und physischer Folgen schwerer Erdbeben mithilfe einer kompakten, prüfbaren und kalibrierbaren mathematischen Architektur.
SECA-GM wird eingesetzt, wenn ein schweres Erdbebenszenario mit einer expliziten globalen Formulierung erstellt werden soll. Die Methode integriert Magnitude, Tiefe, Bevölkerung, Vulnerabilitätskalibrierung und mathematische Beziehungen aus der THEK-Forschung.
Erdbebenszenario definieren, Magnitude und Tiefe bestimmen, Referenzbevölkerung festlegen, Vulnerabilität über FVₛ und FVₑ kalibrieren und menschliche sowie physische Folgen abschätzen.
M: Erdbebenmagnitude. P: Erdbebentiefe. Pop: Gesamtbevölkerung. FVₛ: effektive strukturelle Vulnerabilität. FVₑ: ereignisbezogene Vulnerabilität.
SECA-GM eignet sich für schwere Planungsszenarien, territoriale Kalibrierung und Resilienzstudien.
Referenzszenarien für Vorsorge und Entscheidungen im Katastrophenrisikomanagement.
Vergleich von Ländern oder Regionen mithilfe von Vulnerabilitätsfaktoren, die an historische Erfahrungen und strukturelle Bedingungen angepasst werden.
SECA-GM ist konzeptionell mit dem FGET–VRR–NFF-Rahmen und den THEK-Plattformen verbunden.
FGET unterstützt die Erzeugung mathematischer Formen; VRR unterstützt Variablenauswahl und Rangordnung; NFF unterstützt die hierarchische Organisation von Formeln.
Forschung, Dokumentation und angewandte Werkzeuge sind über hithek.com, report.hithek.com und lab.hithek.com verknüpft.
Das THEK Research Institute begrüßt wissenschaftliche und technische Kooperation zur Anwendung, Validierung, Weiterentwicklung und Lehre von SECA-GM. Lizenzierung und spezialisierte Weiterbildung sind ebenfalls möglich.